Zuletzt aktualisiert: 2. Juni 2021

Induktionsfelder sind mittlerweile aus den Küchen vieler Menschen kaum mehr wegzudenken. Sie zählen zu den Luxus-Geräten im Bereich der Kochfelder. Wer gerne und viel für sich und seine Familie kocht, der sollte auf jeden Fall über ein solches Induktionskochfeld nachdenken. Ein Induktionskochfeld erleichtert das Zubereiten von Gerichten, indem es nicht nur schnell, sondern auch sicher ist.

Insbesondere in unserer schnelllebigen Zeit, in der unser Alltag von Terminen bestimmt wird, kann ein wenig Zeitersparnis beim Kochen von Vorteil sein. Auch beim lästigen Thema der Reinigung kann das Induktionsfeld punkten. Angeboten werden diese Kochfelder von zahlreichen Herstellern in unterschiedlichen Ausführungen. Wir haben deshalb verschiedene Modelle miteinander verglichen und du erfährst, worauf du beim Kauf achten solltest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Wärmeübertragung bei Induktionskochfeldern arbeitet nach dem induktiven Funktionsprinzip. Unter der Glaskeramik-Oberfläche sind Induktionsspulen angebracht, welche bei eingeschaltetem Herd magnetische Wechselfelder aussenden und diese auf den Topf- oder Pfannenboden übertragen. Dieser erhitzt sich daraufhin.
  • Induktionskochfelder lassen sich nur mit speziellem Kochgeschirr verwenden, bei welchem der Boden aus magnetisch leitendem Material besteht. Dazu zählen Stahlemail, Gusseisen oder induktionsfähiger Edelstahl. Nur so kann eine Wärmeübertragung von den Kochzonen des Induktionsfeldes an Töpfe oder Pfannen stattfinden. Nimmt man das Geschirr von der Kochstelle, schaltet sich das Induktionsfeld automatisch ab.
  • Induktionskochfelder zählen zu den sichersten Kochfeldarten, denn die Glaskeramik-Oberfläche neben dem Kochgeschirr bleibt kühl, während sich die Kochstelle nur direkt unterhalb des Geschirrs durch den erwärmten Metallboden erhitzt. Da das Induktionskochfeld selbst keine Wärme abstrahlt, fällt das Gefahrenpotential insgesamt eher gering aus.

Induktionsfelder im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

In diesem Teil haben wir unsere Favoriten für dich zusammengestellt, damit du leichter eine Kaufentscheidung treffen kannst. Es wird für jedes Bedürfnis und jeden individuellen Anspruch, das passende Induktionskochfeld dabei sein. Dieses kann dann auch ganz einfach bestellt werden.

Das beste rahmenlose Induktionsfeld

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Bei diesem Induktionskochfeld EH801FFB1E iQ300 von Siemens handelt es sich um eine autarke Version, die ohne zusätzliche Umrandung bzw. Rahmen daher kommt. Das Induktionsfeld besteht aus einer Glaskeramikplatte, welche in die Arbeitsfläche der Küche eingelassen wird. Das schlichte und geradlinige Design wird durch die innovative touchSlider-Technik und deren integrierte Bedienskala unterstützt, indem komplett auf Knöpfe verzichtet wird.

Wenn du also auf diese schlichte Art stehst und sich das rahmenlose Induktionsfeld perfekt in deine Küche integrieren lässt, weil du schon einen passenden Backofen hast, dann ist diese autarke Version genau die richtige für dich.

Bewertung der Redaktion: Dieses Induktionskochfeld ist ein tolles klassisches Modell mit Touch Bedienung, welches vor allem durch sein zeitloses Design und die zuschaltbare Bräterzone punkten kann.

Das beste Induktionsfeld mit Muldenlüfter

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Das Induktionskochfeld PVQ811F15E Serie 6 der Marke Bosch besticht durch seinen integrierten Dunstabzug. Es funktioniert ebenfalls autark und kann rahmenlos in die Küchenarbeitsplatte eingebaut werden. Seine 17 Leistungsstufen machen das Gerät zu einem attraktiven Allrounder in jeder Küche.

Insbesondere in Küchen mit freistehenden Kochinseln kann eine solche Induktionsplatte von Vorteil sein, da so eine an der Decke oder der Wand befestigte Abzugshaube wegfällt. In offenen Kochbereichen kann eine herkömmliche Abzugshaube störend wirken und die Kopffreiheit einschränken.

Bewertung der Redaktion: Das Gerät kombiniert Kochfunktion und Lüftungselement und sorgt damit für ein abgerundetes Kocherlebnis ohne lästige Gerüche und Dämpfe. Klare Empfehlung!

Das beste zonenfreie Induktionsfeld

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Bei dem Induktionskochfeld EX875LYC1E iQ700 des Herstellers Siemens handelt es sich um eine autarke Kochstelle, welche weitestgehend zonenfrei funktioniert. Im Gegensatz zu den einfachen Induktionsfeldern lassen sich hier Töpfe und Pfannen beliebig auf dem Kochfeld verschieben. Die varioMotion Funktion passt die Hitze automatisch an und erkennt, wo das Kochgeschirr platziert ist. Die Einteilung in vorgegebene Kochzonen entfällt.

Wenn die Herdplatte aufgeheizt ist, steuert und hält die bratSensor Plus Technologie die Pfannentemperatur, sodass ein Anbrennen beinahe unmöglich wird. Wenn du also nichts mehr Anbrennen lassen möchtest und auf eine gesunde Ernährung setzt, dann ist diese Induktionsplatte genau die richtige Wahl. Die geregelte Hitze schützt die Vitamine in den Lebensmitteln und gewährleistet auch nach der Zubereitung noch eine ausreichende Vitaminzufuhr.

Bewertung der Redaktion: Dieses Induktionsfeld eignet sich für jeden, der gerne und viel kocht. Die flexible Platzierung des Kochgeschirrs ermöglicht es auch in größeren Mengen mit unterschiedlichem Kochgeschirr Speisen zuzubereiten.

Das beste Induktionsfeld mit zwei Platten

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Die Domino Doppel-Induktionskochplatte von AMZCHEF ist zwar nur halb so groß wie ein einfaches Vier-Zonen-Induktionsfeld, aber erfüllt grundsätzlich die gleichen Funktionen. Die zwei übereinander angeordneten Kochzonen und die rechteckige Form der Kochplatte ermöglichen die Platzierung in kleinen Kochnischen. Das Induktionsfeld ist rahmenlos und kann in die Arbeitsplatte der Küche eingelassen werden.

Die schwarz polierte Kristallglasoberfläche lässt sich leicht reinigen und beugt Kratzern vor. Die platzsparende Größe des Kochfeldes macht es nicht nur für Singles und Studenten, welche in kleinen Appartments nur wenig Platz haben, attraktiv. Auch für Paare kann das Induktionsfeld mit zwei Kochzonen vollkommen ausreichend sein.

Bewertung der Redaktion: Wenn du nicht gerade der größte Hobbykoch bist und auch nicht große Menüs für mehrere Personen zauberst, dann reicht diese kleine Induktionsplatte für die tägliche Zubereitung deiner Speisen vollkommen aus.

Das beste tragbare Induktionsfeld

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Bei dem Induktionskochfeld der Marke Kitchen Crew handelt es sich um ein Einzel-Kochfeld mit Induktionsfunktion und schwarzer Glaskeramik-Oberfläche. Durch die Touch Control Steuerung, das LED Display und die Timer-Funktion stehen solche tragbaren Einzelgeräte mit nur einer Kochzone den großen Varianten solcher Kochplatten in ihren Grundfunktionen in nichts nach.

Das schlanke Design und die niedrige Höhe machen es möglich das Kochfeld nicht nur platzsparend in einer kleinen Küche einzusetzen, sondern auch mobil mit in den Urlaub oder zum Camping zu nehmen.

Bewertung der Redaktion: Die hohe Flexibilität, die ein tragbares Kochfeld bietet, können sich vor allem Singles und Reisende zu Nutze machen. Für Personen, die beruflich oder privat häufig verreisen ist diese portable Induktionsplatte einen Blick wert.

Das beste Induktionsfeld-Set

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Das Induktionskochfeld EQ211KA00 iQ300 von Siemens wird zusammen mit einem passenden Backofen als Kombigerät angeboten. Die Besonderheit der Herd-Kochfeld-Kombination liegt darin, dass keine Touch-Bedienung verwendet wird. Die Bedienung der Kochzonen erfolgt bei diesem modernen Glaskeramik-Kochfeld lediglich über die Drehwähler am Einbauherd.

Das Kombigerät bietet Platz für große Pfannen, Töpfe aber auch Bräter. Die Zweikreis-Kochzone und die zuschaltbare Bräterzone ermöglichen es trotz der festgelegten Kochzonen unterschiedlich großes Kochgeschirr zu nutzen.

Bewertung der Redaktion: Das moderne Induktionskochfeld mit einer Umrandung aus Edelstahl fügt sich optisch in jede Küchenarbeitsplatte ein und schafft durch den passenden Backofen einen einheitlichen Gesamteindruck.

Kauf- und Bewertungskriterien für Induktionsfeld

Um dir die Auswahl deines Induktionsfeldes zu erleichtern, haben wir dir die wichtigsten Kriterien nochmal zusammengefasst, sodass du das optimale Induktionsfeld für dich finden kannst. Diese Kriterien sind folgende:

  • Größe
  • Leistung
  • Design
  • Anschluss
  • Anzahl der Heizelemente

Nun erklären wir dir, was es bei diesen Kriterien zu beachten gibt, damit du die bestmögliche Auswahl treffen kannst.

Größe

Es gibt Induktionskochfelder in vielen unterschiedlichen Größen. Je nachdem in welchem Haushalt und in welcher Küche das Kochfeld mit Induktionsfunktion zum Einsatz kommen soll, ist es ratsam die Größe entsprechend anzupassen. Für große Familien macht es natürlich Sinn ein Induktionskochfeld zu wählen, welches mindestens vier Zonen hat. So steht einem umfangreichen Essen für mehrere Personen nichts mehr im Wege.

Singlehaushalte oder Familien mit einer kleinen Küche können auf die platzsparende Variante des Induktionskochfeldes mit nur zwei Kochzonen zurückgreifen. Auch die kleinste Version mit nur einer einzelnen induktiven Kochplatte eignet sich in solchen Fällen hervorragend. So kommt auch in der kleinsten Küche der Kochspaß nicht zu kurz.

Leistung

Bei der Auswahl eines passenden Induktionskochfeldes spielt auch die Leistung des jeweiligen Gerätes eine entscheidende Rolle. In der Regel haben die handelsüblichen Induktionskochfelder ähnliche Leistungsangaben. Durch Zusatzfunktionen können die Werte einzelner Geräte jedoch teilweise variieren.

Bei der Leistung kommt es immer darauf an, ob du mehr Wert auf den Aspekt der Energieeffizienz legst oder dir viele zusätzliche Funktionen wichtig sind. Mehr Leistung bedeutet meist auch einen höheren Energieverbrauch. Dieser hält sich jedoch bei den neuen Geräten mit der modernen Induktionstechnik in Grenzen, sodass es durchaus möglich ist diese beiden Ansprüche mit einem Gerät zu befriedigen.

Die Mehrheit der Induktionskochfelder hat mehrere “Booster” Stellungen, damit beispielsweise das Aufkochen von Wasser noch schneller funktioniert. Pro Kochfeld können im Durchschnitt bis zu 4 kW Leistung eingeschaltet werden. Oftmals können sogar Werte von bis zu 7,5 kW erreicht werden.

Design

Die Vielzahl unterschiedlicher Ausführungen erschweren die Auswahl eines geeigneten Induktionskochfeldes zusätzlich. Optisch unterscheiden sich die einzelnen Induktionsfelder verschiedener Hersteller in der Regel nur wenig voneinander. Meist ähnelt das schlichte Design, während lediglich die Bedienelemente und die Anordnung der einzelnen Kochfelder von Hersteller zu Hersteller variieren.

Wer auf ein klares Design Wert legt, der kann aus der enormen Markenvielfalt auf alle Fälle das ideale Induktionskochfeld für sich finden. Meist handelt es sich um schwarze Glaskeramik-Oberflächen, welche in die Arbeitsplatte der Küche eingelassen werden bzw. aufliegen. Es gibt die Kochfelder mit Induktionsfunktion sowohl mit Umrandungen aus Edelstahl oder komplett rahmenlos, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Das pure Design macht es möglich, dass sich die Induktionsfelder problemlos in jede Küchenzeile und jeden Küchenstil integrieren lassen.

Anschluss

Bei der Montage von Induktionsfeldern sind einige Aspekte zu beachten. Grundsätzlich unterscheidet sich der Anschluss von der jeweiligen Geräteart. Dazu gehören die autarken Induktionskochfelder oder Kombigeräte, bei denen das Induktionskochfeld und der Backofen eine Einheit sind.

Mittlerweile sind die Einzelgeräte, die sogenannten autarken Induktionsfelder immer beliebter. Das bedeutet, dass zwei eigenständige Geräte, das Kochfeld und der Backofen, an eine Herdanschlussdose angeschlossen werden müssen. Die Herdanschlussdose sollte in solchen Fällen aufgeteilt werden, damit der 5-adrige Drehstrom-Anschluss entsprechend umgesetzt werden kann. Du benötigst für den Anschluss des Induktionsfeldes bei einem 400-V Anschluss folgende Adern:

  • L1 (Außenleiter)
  • L3 (Außenleiter)
  • N (Neutralleiter)
  • PE (Schutzleiter)

Solltest du die Elektrogeräte selbst anschließen wollen, ist unbedingt Fachwissen gefragt. Deshalb sollte der Anschluss ausschließlich von einem Fachmann durchgeführt werden, da hier mit lebensgefährlichem Starkstrom gearbeitet wird.

Anzahl der Heizelemente

Induktionskochfelder gibt es mit unterschiedlich vielen Heizelementen. Entsprechend der Größe variiert auch die Anzahl der Heizelemente. Je mehr Kochzonen ein Induktionsfeld hat, desto mehr Heizelemente sind darin verbaut. Kochst du gerne und viel, dann solltest du auf eine möglichst hohe Anzahl an Heizelementen achten. So kannst du mehrere Töpfe und Pfannen beim Kochen gleichzeitig nutzen und erhitzen.

Es gibt Induktionskochfelder mit bis zu 6 Kochzonen. Kochfelder mit Flächeninduktion bieten noch mehr Flexibilität, denn je nach Topfgröße werden hier automatisch die entsprechenden Zonen zusammengeschaltet. Außerdem gibt es Induktionskochfelder mit Vollflächeninduktion, bei denen das gesamte Kochfeld mit Heizelementen ausgestattet ist. Dadurch ist es möglich das Kochgeschirr frei auf der kompletten Glaskeramikfläche zu platzieren.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Induktionsfeld ausführlich beantwortet

Nun gehen wir auf die wichtigsten und häufigsten Fragen ein, die zum Thema Induktionsfeld gestellt werden.

Was ist ein Induktionsfeld?

Äußerlich unterscheidet sich ein Induktionsfeld kaum von den herkömmlichen Glaskeramik-Kochfeldern. Lediglich die spezielle Funktionsweise zeichnet ein Induktionsfeld aus. Unter der Glaskeramik-Oberfläche befinden sich flache Induktionsspulen aus Kupferdraht, welche ein elektromagnetisches Feld erzeugen, sobald ein geeigneter Topf oder eine Pfanne darauf platziert wird. Der Boden des Kochgeschirrs nimmt dieses elektromagnetische Feld auf und erzeugt daraus Wärme. Der Vorteil von Induktionskochfeldern liegt darin, dass sich Speisen oder Wasser sehr viel schneller und gezielter erhitzen lassen.

Welche Arten von Induktionsfeldern gibt es?

Die Vielfalt an Induktionsfeldern ist groß. Es gibt eine Reihe von Induktionskochfeldern, welche sich hauptsächlich durch die Anzahl und Anordnung ihrer Kochzonen unterscheiden. Um einen besseren Überblick zu bekommen, haben wir dir hier alle Arten aufgelistet:

  • einfache Induktionskochfelder
  • Flexinduktion
  • Vollflächeninduktion

Die einfachen Induktionsfelder haben meist vier kreisförmige Kochzonen, wovon zwei für kleine Töpfe und zwei für große Töpfe ausgelegt sind. Die Besonderheit der normalen Induktionsfelder liegt darin, dass lediglich auf den gekennzeichneten Zonen gekocht werden kann.

Bei Kochfeldern mit Flexinduktion hingegen hast du die Möglichkeit auch mit größerem Kochgeschirr und sogar Brätern zu kochen. Die Technik ermöglicht es, dass die einzelnen Kochzonen automatisch miteinander verbunden werden, wenn die eingebauten Sensoren große Töpfe oder Pfannen auf dem Kochfeld registrieren. Das Premium Modell unter den Induktionskochfeldern ist das mit Vollflächeninduktion. Bei diesem entfallen die vorgegebenen Kochzonen und du kannst dein Kochgeschirr wahllos auf der gesamten Fläche platzieren.

Was kostet ein Induktionsfeld?

Je nach Ausführung, den Zusatzfunktionen und der Art der Induktion können die Preise der einzelnen Geräte stark variieren.

Preisklasse Erhältliche Produkte
Niedrigpreisig (35 – 299 €) tragbare Induktionsfelder, von 1-2 Zonen, Sensor-Touch-Steuerung, LED-Display, Timer-Funktion, kaum Markengeräte, vereinzelt einfache Induktionsfelder
Mittelpreisig (300 – 899 €) einfache Induktionsfelder mit Zusatzfunktionen, Flexinduktion, Geräte von Markenherstellern, autarke Geräte, Kombigeräte
Hochpreisig (900 – 2.500 €) Vollflächeninduktion, flexible Kochzonen, mit integriertem Abzug, namhafte Markenhersteller

Es zeigt sich, dass du bereits für kleines Geld ein Induktionsfeld bekommst. Dabei handelt es sich dann meist um tragbare Geräte, die sich insbesondere für einen Camping-Urlaub eignen und die moderne Alternative zur Kochplatte sind. Für eine dauerhafte Integration in deine bestehende Einbauküche bist du mit den mittelpreisigen Geräten auf der sicheren Seite. Für die Premium Modelle unter den Induktionsfeldern musst du tiefer in die Tasche greifen. Dafür bekommst du aber ein Gerät, welches mit allen möglichen Zusatzfunktionen ausgestattet ist und meist einen integrierten Abzug besitzt.

Wie reinigt man ein Induktionsfeld?

Bei der Reinigung eines Induktionsfeldes kannst du eigentlich genauso vorgehen wie bei anderen Kochfeldern oder dem herkömmlichen Cerankochfeld. Der Vorteil der Geräte mit Induktionsfunktion liegt allerdings darin, dass die Reinigung aufgrund der Glaskeramik-Oberfläche vergleichsweise leicht fällt. Da die Kochzonen und die umliegenden Flächen selbst keine Wärme abgeben, sondern lediglich der Boden des Kochgeschirrs erhitzt wird, können überkochende Flüssigkeiten nicht so stark in die Kochplatte einbrennen.

Es reicht ein Mikrofasertuch, um nach dem Kochen das Induktionsfeld abzuwischen. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann ein Ceranfeldschaber eingesetzt werden. Einige Hersteller empfehlen zusätzlich die sparsame Verwendung von Glasreiniger.

Welche Kochtöpfe und Pfannen sind für ein Induktionsfeld geeignet?

Alle Töpfe und Pfannen, welche du auf einem Induktionskochfeld nutzen möchtest, müssen eine bestimmte Eigenschaft aufweisen. Der Boden der Töpfe oder der Pfannen müssen magnetische Eigenschaften haben und magnetisierbar sein, damit das Kochgeschirr die Energie des elektromagnetischen Feldes aufnehmen und in Wärme umwandeln kann.

Nicht jedes handelsübliche Kochgeschirr eignet sich für den Einsatz auf einem Induktionskochfeld. Viele Töpfe oder Pfannen verfügen über ein spezielles Symbol auf dem Boden, welches die Induktionsfähigkeit kennzeichnet. (Bildquelle: PublicDomainPictures / Pixabay)

Damit das Induktionskochfeld und die darin eingebauten Sensoren erkennen, dass Geschirr auf der Platte platziert ist, muss dieses induktionsfähig sein. Hierfür eignen sich im allgemeinen Töpfe und Pfannen aus Metall, welche magnetisch sind.

Was wird beim Induktionsfeld zuerst warm?

Beim Kochen auf einem Induktionsfeld erwärmt sich zuerst der Boden des verwendeten Kochgeschirrs. Auch die Außenseite der Töpfe kann sich dabei minimal erwärmen. Die Hitze konzentriert sich aber immer auf den Boden des Kochgeschirrs, während das Induktionskochfeld nach der Nutzung sehr schnell wieder abkühlt.

Fazit

Mittlerweile sind Induktionskochfelder zu einem festen Bestandteil von Einbauküchen geworden. Diese werden immer häufiger als energiesparende Alternative zu den herkömmlichen Cerankochfeldern eingesetzt. Die enorme Markenvielfalt macht es möglich, für jeden Geschmack und Anspruch das passende Gerät zu finden.

Die Induktionsfelder lassen sich problemlos in alle Küchen integrieren und können durch ihr schlichtes Design jeden Küchenstil optimal ergänzen. Nicht nur Hobbyköche, sondern auch Kochmuffel können von einem Induktionskochfeld profitieren. Die Zubereitung von Speisen erfolgt durch die moderne Induktionstechnik schneller und effizienter.

Bildquelle: congerdesign / Pixabay

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